„Engagement lohnt sich“ – Eingeladen nach Berlin –

 

Die Rover der Pfadfinder St. Andreas Altenstadt haben die Hessische Landesvertretung in Berlin besucht.

Eingeladen dazu hatte sie die Hessische Ministerin Lucia Puttrich.

Nach der Zugfahrt in die Hauptstadt wartete viel Abwechslung auf die Gruppe. Auf dem Programm stand unter anderem ein Besuch des Deutschen Bundesrates. Bei einer Führung erfuhr die Gruppe den Weg der Gesetzgebung sowie Sinn und Idee der Gewaltenteilung. Auch ein Berliner Abend durfte nicht fehlen, und so ließen die Rover den ersten Abend gemütlich an der Spree ausklingen.

Am zweiten Tag der Reise erwartete die Gruppe ein straffes und spannendes Tagesprogramm. Zuerst ging es zum Deutschen Bundestag. „Bei einer Führung zur Geschichte des Hauses und der Deutschen Demokratie wurde uns bewusst, welchen Wert die Demokratie für jeden einzelnen hat und dass es sich lohnt, diese demokratischen Werte auch im Sinne der Pfadfinderbewegung weiter zu tragen. Allen wurde klar: Engagement lohnt sich“, fasst Dennis Sandkühler, Gruppenleiter der Rover, zusammen.

Nach Abschluss der Führung und dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Bundesadler ging es rasch weiter zum nächsten Programmpunkt des Tages: eine Fahrradführung quer durch die Stadt. Neben den wichtigsten Orten der deutschen und Berliner Geschichte gab es auch einige Geheimtipps der Berliner Szene zu sehen. Anschließend ging es zurück in die Jugendherberge, um sich für das Highlight der Tour in Schale zu werfen, den Empfang durch Lucia Puttrich in der hessischen Landesvertretung. Nach einer Führung durch das Haus ging gab es Tafelspitz und hessische grüne Soße im sogenannten Rieslingsaal und die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch. Abgerundet wurde der Abend mit dem Besuch der Ton- und Lichtprojektion über die deutsche Geschichte hin zu Demokratie und Wiedervereinigung. Am folgenden Tag besuchten die Pfadfinder die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, ehemaliges Gefangenenlager und späteres Stasigefängnis, begleitet von dem 85-jährigen Zeitzeugen Horst Jaenichen.

Geprägt von diesen vielen Eindrücken ging es anschließend zurück in die hessische Heimat.